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Bergetransportstraße über das Panzererprobungsgelände

Die ersten Bagger bei der Arbeit Bergetransportstraße über das Panzererprobungsgelände in Fraulautern
Die ersten Bagger bei der Arbeit

Hintergründe der Bergetransportstraße und wie die Idee entstand.

26.09.2003, der Bundesrat lehnt den Antrag 550/4/03 des Saarlandes ab. (Minderheit, Sitzung Nr.791-26.09.2003, Projekt: Ostring in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufzunehmen).

Der Ostring war gestorben, nur noch ein seidener Faden der Hoffnung blieb übrig.

01.10.2003, IFBV, der geschäftsführende Vorstand analisiert die Lösungsmöglichkeiten, Vorschlag des Vorsitzenden: Baustellenstraße über das Panzererprobungsgelände um die Schlammtransporter aus dem Stadtteilzentrum zu verlagern.

27.10.2003, Anschreiben an die Verwaltung und an die CDU Fraulautern, Ende der Schlammtransporte durch Fraulautern, Baustellenstraße über das Panzererprobungsgelände, um die Schlammtransporter aus dem Stadtteilzentrum zu verlagern.

31.10.2003, Besuch der Staatssekretäre Dillner (Finanzen) und Wagner (Verteidigung) auf Einladung des Landtagsabgeordneten Henz (SPD), stellt der IFBV Vorsitzende die Lösung einer Baustellenstraße über das Panzererprobungsgelände vor. Eine Unterstützung für das Projekt wird von allen zugesagt.

20.11.2003, der IFBV Vorsitzende trägt der Staatssekretärin, Frau Daniela Schlegel-Friedrich, im Wirtschaftsministerium die Verkehrsproblematik in Fraulautern vor und empfiehlt als Sofortmaßnahme, den Bau einer Baustellenstraße über das Panzerübungsgelände. Es wird eine Prüfung zugesagt und das Projekt positiv zu unterstützen.

22.04.2004, die IFBV erhält die Information, dass die Verwaltung bereit ist, die Verhandlungen mit der DSK aufzunehmen, will aber den ersten Schritt nicht tun.

26.06.2004, Anschreiben der IFBV an die DSK mit der Bitte, ihren Beitrag zur Verkehrsentlastung zu leisten, die Rechtsstreitigkeiten mit der Kreisstadt Saarlouis zu beenden und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, die beiden Seiten gerecht werden. Die DSK führt mit der IFBV mehrere Telefonate zur Abklärung verschiedener Fragen und Maßnahmen.

12.05.2004, DSK, Land und Stadt streben eine gemeinsame Lösung an. Anstelle der Baustellenstraße wird eine Bergetransportstraße vereinbart, die Kostenfrage bleibt offen.

09.06.2005, DSK und Stadt unterschreiben den Vertrag zum Bau einer Werksstraße, die Kosten werden zu je 50% geteilt.

06.12.2005, Spatenstich für die Bergetransportstraße, die Straße wird laut Aussage der Planer in Bauklasse 1 ausgeführt (40t Belastung) und liegt zu 90% auf der zukünftigen Ostringtrasse.

25 Juli 2006, 11.00 Uhr, die Bergetransportstraße wird durch Oberbürgermeister Roland Henz, Kreisstadt Saarlouis und Bergwerksdirektor Dr.-Ing. Gerhard Bronder, Leiter des Bergwerkes Saar, für den Verkehr freigegeben.

Die neue Straße entlastet die Bergerinnen und Bürger in Fraulautern, Innenstadt und Lisdorf von 900 Transportfahrzeugen (40 t) täglich, die Waschberge und Flotationsschlämme für das Bergwerg Saar entsorgen.

Die Interessengemeinschaft Fraulauterner Bürger und Vereine e.V. bedankt sich bei Oberbürgermeister Roland Henz, Bergwerksdirektor Dr.-Ing. Gerhard Bronder und allen tangierten Mitarbeitern, die durch dieses Projekt realisiert haben.

Mit diesem Projekt wird vielen Bürgerinnen und Bürgern, ein Stück verloren gegangener Lebensqualität zurückgeben.

 

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